Das kleine Paradies liegt hoch im Kurs: Zu Besuch in Tiroler Schrebergärten

Es raschelt hinter der Hecke: In den Tiroler Schrebergärten bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Damit das Miteinander funktioniert, gibt es Regeln. Die Warteliste der Bewerber ist lange.

Schrebergarten-Panorama. Die Kleingartenanlage Osterfeld in Amras ist die größte der Stadt.
© Rudy De Moor

Von Benjamin Kiechl

Meine kleine Welt" heißt es frei nach dem 70er-Jahre- Song von Waterloo & Robinson. In den Tiroler Schrebergärten herrscht derzeit emsiges Treiben. Die Saison startete aufgrund der Corona-Ausgangsbeschränkungen mit Verspätung, dafür geben die Hobby-Gärtner nun Vollgas. Ob Gemüsebeet, Nasch-Garten oder perfekt gemähter Rasen: Das kleine Paradies im Grünen wird immer beliebter. „Wir haben derzeit 300 Bewerber auf der Warteliste und im Schnitt werden nur fünf Gärten im Jahr neu vergeben", erzählt Julia Nageler, die bei der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) für die Verwaltung der Kleingärten der Stadt Innsbruck zuständig ist. Neun Anlagen gibt es im Stadtgebiet mit insgesamt rund 380 Parzellen, die im Schnitt 150 m² groß sind. Die größte Anlage ist die Osterwiese (142 Parzellen) nahe dem SOS-Kinderdorf.

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