Baustart für Jenbacher Begegnungszone

Über vier Millionen Euro werden bis Ende 2021 investiert.
© Zwicknagl

Jenbach – Am 25. Mai fahren in der unteren Achenseestraß­e in Jenbach die Baumaschinen auf. „Wir realisieren damit den ersten Schritt im Rahmen des Ortserneuerungsprojektes, das uns schon lange beschäftigt“, sagen BM Dietmar Wallner und Vizebürgermeister Bernhard Stöhr. Heuer werden in Infrastrukturmaßnahmen – sprich Wasserversorgung, Kanalisation und Glasfaser – rund 1,1 Millionen Euro investiert. Im nächsten Jahr werden für das Projekt 3,1 Millionen Euro benötigt. Im Herbst 2021 soll das Bau­finale sein. „Ich sehe darin ein Generationenprojekt“, betont der Gemeindechef. Auch in der Bauphase sollte wie immer möglich eine Fahrspur offen sein.

Von einer attraktiven Begegnungszone, die hier entstehen soll, spricht Architekt Stöhr. Der bisherige Straßenraum soll einer großzügigen Platzgestaltung – ohn­e Gehsteige – weichen. Alle Verkehrsteilnehmer seien gleichberechtigt, als Höchstgeschwindigkeit wären 20 Stundenkilometer erlaubt. Der öffentliche Raum soll nicht durch parkende Autos beeinträchtigt sein, denn Stellplätze gebe es schon jetzt im Nahbereich am Serpan-­Areal, betont der Vize­bürgermeister. Als Verbindung zur Postgasse entstehen zwei neue Brücken, auch an kleine Grünzonen werde gedacht. Unterstützt werde das Projekt mit 850.000 Euro aus dem Gemeinde-Ausgleichsfonds, freut sich BM Wallner. „Schon vor zehn Jahren wurde die Gestaltung des Ortszentrums thematisiert. Auch ein temporärer Ausschuss für die Dorferneuerung wurde gebildet. Am Bürgerbeteiligungsprozess nahmen 120 Jenbacher und Jenbacherinnen teil. Zum Finale gab es einen Architektenwettbewerb“, erklärt Bernhard Stöhr. (zw)


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