Massive Probleme an der Mieminger Bundesstraße: Hang muss saniert werden

Rund 100 m³ sind aufgrund einer nassen Lehmschicht wieder ins Rutschen geraten. Der Hang wird nun aufwändig saniert.
© Paschinger

Imst, Tarrenz – Seit Ende April bereitet die bergseitige Böschung an der Mieminger Bundesstraße zwischen Imst und Tarrenz wieder massive Probleme und muss aufwändig saniert werden. „Bei einer ersten Begehung wurden wasserempfindliche Tone festgestellt“, so der zuständige Straßenbau-Experte des Baubezirksamtes Imst, Johannes Monz, „rund 100 Kubikmeter Erdreich sind hier aber in Bewegung.“

Als Sofortmaßnahme wurde eine Ampelregelung eingerichtet, damit die Rutschmasse abgebaut werden kann. Mit diesen Arbeiten wurde die HTB von der Landesstraßenverwaltung beauftragt. Außerdem muss der Hang mit Gusspfählen und Querhölzern stabilisiert werden.

Das Hangwasser an diesem Straßenabschnitt bereitet schon seit einigen Jahren große Probleme. Immer wieder werden dafür der Bewässerungswaal, der darüber liegende Starkenberger See oder auch Oberflächenwasser verantwortlich gemacht. Das geologische Gutachten sieht vor allem den Waal als Ursache: „Die Stadtgemeinde Imst muss ihn verlegen und verrohren“, so Monz. Der zuständige Straßenmeister Michael Strigl hofft auf einen baldigen Abschluss der Arbeiten in der kommenden Woche. Die Kostenhöhe steht noch nicht fest. (pascal)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte