Neue Regeln wegen Corona-Krise: Noch mehr Schutz für den Piburger See

Seit 1929 ist der Piburger See ein Naturdenkmal und als solches auch streng geschützt.
© Parth

Oetz – Schon bislang galt der Piburger See als der stärkstgeschützte See Tirols. Seit 1929 ist das beliebte Ausflugsziel am Eingang des Ötztals ein Naturdenkmal und als solches eines der ältesten Tirols. Doch bedingt durch die Corona-Bestimmungen werden die Regeln heuer noch einmal verschärft: Der Uferbereich außerhalb der bestehenden Badeanstalt wird künftig noch stärker unter Schutz gestellt. Eine entsprechende Verordnung sei in Ausarbeitung, erklärten BM Hansjörg Falkner und die beiden See-Beauftragten der Gemeinde Oetz, GV Michael Amprosi und GR Johannes Tollinger.

Die Badesaison startet am 29. Mai um 9 Uhr. „Das Problem ist, dass wegen Corona nur 92 statt 500 Personen in der Badeanstalt Platz finden werden“, sagt BM Falkner. Um die anderen Uferbereiche von Badenden zu entlasten, müsse die Verordnung zum Schutz des Sees verschärft werden. Der Rundweg darf freilich weiterhin benutzt werden, das Betreten des Sees wird aber bis auf eine Einstiegsstelle über einen kleinen Steg verboten. Dieser wird demnächst errichtet und soll zumindest einen kurzen Sprung ins Wasser zum Abkühlen ermöglichen. Denn das Nutzen des und Verweilen im Uferbereich zwischen See und Weg ist künftig tabu.

Um die Besucher über die aktuelle Belegung der Badeanstalt aufzuklären, ist unter www.piburgersee.com eine eigene Homepage eingerichtet. Außerdem verweisen Falkner und die beiden See-Beauftragten auf die angebrachten Hinweistafeln. Verboten sind etwa bisher schon die Verwendung von Radios, aufblasbaren Booten, SUP-Boards, das Campieren, Grillen oder Feuermachen.

Die Kontrolle der Regelungen übernimmt die Bergwacht. (pascal)

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