Taxispalais wird eine Tochter der Tiroler Landesmuseen

Die Zukunft der landeseigenen Kunsthalle im Taxispalais soll noch heuer geklärt werden. Das Land sieht sie künftig als Tochtergesellschaft der Landesmuseen.

Die Kunsthalle im Taxispalais dürfte künftig nicht mehr als eigenständige Landeseinheit geführt werden.F
© Vanessa Rachlé

Von Peter Nindler

Innsbruck – Zu viele freie Eintritte, strukturelle Defizite und einen finanziellen Abgang von 682.400 Euro hat der Landesrechnungshof im Vorjahr an der „Kunsthalle Tirol“ im Taxispalais kritisiert. Seit 1964 besteht die Galerie des Landes beim Innsbrucker Landhaus. Besucherzahlen und Erträge entsprachen in den Vorjahren aber nicht den Erwartungen, deshalb hat der Landesrechnungshof eine rasche strategische Entscheidung für die Zukunft des Taxispalais gefordert. Indirekt regte er in seinem Bericht vom April 2019 eine Eingliederung in die Landesmuseen an.

Wie aus einer Stellungnahme des Landes zu einem neuerlichen Überprüfungsbericht des Kontrollorgans vom April 2020 hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr entsprechende Gespräche dazu. „Zur Frage der Eingliederung des Taxispalais KHT in die Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. wurden Gespräche geführt und ein Bericht mit Optionen und Empfehlungen erstellt“, heißt es von der schwarz-grünen Landesregierung. Zu einer Verschmelzung mit den Landesmuseen dürfte es allerdings nicht kommen.

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