Pflegezentrum Mieming ist „voll auf Schiene“

Am Mieminger Plateau befindet sich das Pflegezentrum „Helenengarten“, welches der Sprengel rund um die Standortgemeinde Mieming derzeit erweitert.

Der Erweiterungsbau für das Pflegezentrum „Helenengarten“ in Mieming bzw. Barwies ist trotz Corona weiterhin auf Schiene.
© Ploder

Von Thomas Parth

Mieming –Am Mieminger Plateau befindet sich das Pflegezentrum „Helenengarten“, welches der Sprengel rund um die Standortgemeinde Mieming mit Wildermieming, Obsteig, Mötz und Stams derzeit erweitert.

Christian Nigg von der WE (Wohnungseigentum) fungiert als „Betreuungsunternehmen, welches für die bautechnische Abwicklung“ verantwortlich zeichnet: „Es werden 22 neue Wohneinheiten in Holzriegelbautechnik entstehen. Weiters verbindet ein Brückengebäude den Neubau mit dem Bestand, was sowohl optisch als auch architektonisch von Vorteil ist. Trotz Corona halten sich die Bauverzögerungen stark in Grenzen. Wir liegen nur geringe Zeit hinter dem ursprünglichen Bauzeitplan und hoffen, mit ein wenig Glück die verlorenen Tag wieder einholen zu können. Wenn alles glattgeht, kann der geplante Fertigstellungstermin mit Oktober dieses Jahres sogar eingehalten werden.“

Am Ende der Erweiterung des Pflegezentrums in Mieming wird Heimleiter Gerhard Peskoller von 44 Betten auf insgesamt 64 Betten aufgestockt haben. „Aktuell sind wie personalmäßig mit vier Stellen überbesetzt. Am Ende der Erweiterung haben wir allerdings auch einen erhöhten Personalbedarf von zehn Arbeitnehmern, der sich nicht auf Knopfdruck, sondern nur sukzessive decken lässt.“

„Mit einem blauen Auge überstanden“

BM Franz Dengg sieht die Erweiterung als „notwendig und sinnvoll, schließlich sind alle Verbandsgemeinden wachsende Orte“. Seine Nachschau auf der Baustelle vor wenigen Tagen hinterließ ein gutes Gesamtgefühl: „Wenn es eine verzögerte Fertigstellung von einem Jahr oder einem halben Jahr gegeben hätte, wäre es dramatisch gewesen, aber die gibt es nicht. Ein geringer Verzug um ein, zwei Wochen ist zu verkraften. Schließlich haben wir zusätzlich zum Baubudget von 4,3 Millionen Euro weiter in eine Photovoltaikanlage investiert. Die PV-Anlage war anfangs zwar nicht budgetiert, doch auch diese Verbesserung kommt am Ende dem Gesamtprojekt zugute.“

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Im Übrigen habe man die Corona-Krise in Mieming „mit einem blauen Auge“ einigermaßen gut überstanden, so BM Dengg.


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