Bürgermeister Schöpf: „Sölden hätte auch Ischgl sein können, wir hatten auch Glück“

Der Sölder Bürgermeister und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf (VP) über den Re-Start des Tourismus nach der Corona-Krise, die einzementierte Bittsteller-Rolle der Gemeinden und die Frage der Regierungsumbildung.

Ernst Schöpf ist nicht sicher, ob auch alle Gemeinden die Hilfspakete in voller Breite nutzen können.
© Thomas Böhm

Gehen Ihnen die Covid-Lockerungen zu schnell?

Ernst Schöpf: Zu schnell wäre übertrieben. Diese schrittweisen Lockerungen haben nicht dazu geführt, dass es bisher zu Rückschlägen gekommen ist. Auch nicht regional. Die Hotellerie hat offen, die Reisefreiheit kommt auch wieder. Es könnte schneller gehen. Jeder hat Sehnsucht nach dem ursprünglichen Normalzustand. Aber ein gewisser Respekt sollte trotzdem noch da sein. Das Virus kann schnell zurückkommen.

Sie sind auch Bürgermeister in Sölden – haben da schon alle Hotels offen?

Schöpf: Sölden ist immer noch dicht. Das wäre aber auch ohne Corona so. Im hinteren Ötztal wäre erst zu Fronleichnam [Anm. 11. Juni] wieder die Saison losgegangen. Für uns ist wichtig, dass die Hauptherkunftsländer unserer Gäste ihre Reisebeschränkungen lockern: Deutschland und die Schweiz. Die Buchungslagen und die Anfragen schauen nicht schlecht aus.

Die Sommersaison wird also noch nicht aufgegeben?

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