FPÖ-Chef Norbert Hofer tritt nicht gegen Van der Bellen an

Sollte Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der nächsten Präsidentschaftswahl erneut kandidieren, wird FPÖ-Chef Norbert Hofer nicht mehr mit ihm in den Ring steigen.

Hofer wollte 2016 Bundespräsident werden.
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Wien –Sollte Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der nächsten Präsidentschaftswahl erneut kandidieren, wird FPÖ-Chef Norbert Hofer nicht mehr mit ihm in den Ring steigen. „Das würde ich der Partei nicht empfehlen, weil es in der Regel in Österreich nicht möglich ist, gegen den amtierenden Bundespräsidenten zu gewinnen“, sagte Hofer dem Kurier. Ob das im Umkehrschluss bedeutet, Hofer würde im Fall eines Nicht-Antretens von Van der Bellen kandidieren, ließ er unbeantwortet. Van der Bellen selbst will sich noch nicht festlegen.

Hofer hatte in der Stichwahl um das Präsidentenamt im Mai 2016 gegen Van der Bellen ganz knapp das Nachsehen gehabt. Erst die Briefwahlstimmen hatten das Rennen entschiede­n. Seitdem lenkt Van der Bellen die Geschicke in der Hofburg und steigerte seine Zustimmungswerte unter anderem mit seinem Auftreten während der Regierungskrise infolge der Ibiza-­Affäre. (APA, TT)


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