Gegner machen weiter gegen Kraftwerk Tumpen mobil

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Günther Kramarcsik • 08.06.2020 07:47
Waren meine Kommentare auf sachlicher Basis zum Thema Energie und Energiewende bezogen, so möchte ich noch auf den Sager des LH- Stv. Josef Geissler eingehen. Eine Entschuldigung allein würde mir nicht genügen. Eine ehrliche Entschuldigung könnte man als solche verstehen, wenn er selbst den Hut nehmen würde. Einen Ausschluss von der ÖVP würde zumindest den Eindruck erwecken, dass die ÖVP ein anderes Frauenbild hat, als so mancher Tiroler Landespolitiker! Möchte nur daran erinnern, wie sich die ÖVP und Co. über einen Sager vom nunmehrigen SPÖ- Chef Dornauer mokierte. Wenn da das Tiroler Frauenbild noch passt (gestrige Aussage von LH Platter im ORF), dann darf man sich die Frage stellen, ob diese Aussage von unseren LH G. Platter noch berechtigt ist? Am Beispiel SPÖ sieht man ja auch, dass trotz einschlägiger Forderungen nach Konsequenzen nicht dergleichen folgte! So sehe ich auch im wahrsten Sinn des Wortes SCHWARZ in der Causa LH-Stv. Josef Geisler. Diesbezüglich kann man sich als Tiroler nur für derartige Aussagen in Grund und Boden schämen!
Martin Hauser • 05.06.2020 10:52
Die Wortwahl des LHStv war völlig unnötig und darf einem erfahrtenen Politiker nicht passieren. Darüber sollte es eigentlich keine Diskussion geben. Sehr wohl aber muß die Diskussion erlaubt sein, was der WWF eigentlich will. Weil - was er nicht will, ist hinlänglich bekannt. Ich kenne kein einziges Energieprojekt (ausgenommen natürlich die PV-Anlagen auf den Dächern, wie ja in der Nacht und bei "schlechtem" Wetter bekanntermaßen sehr effizient sind), wo der WWF nicht dagegen war. Von diesen Herr- und Damenschaften konnte mir aber noch nie jemand erklären, wie die Energiewende ohne Wasserkraft geschafft werden sollte. Und vor diesem Hintergrund ist es zwar verständlich (aber doch nicht nicht entschuldbar), wenn einem einmal der Gaul durchgeht.
Günther Kramarcsik • 08.06.2020 07:08
Sie gehören wohl auch zu jenen Verfechtern der Wasserkraft, von welcher Sie noch immer glauben, dass die Wasserkraft allein das Allheilmittel für eine Energiewende sei? Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle und die Wasserkraft spielt dabei eine Nebenrolle. Nur eine einziger Hinweis auf einen solchen weiteren Faktor möchte ich hier noch in einem 2. Kommentar anbringen.
Günther Kramarcsik • 08.06.2020 07:17
Burgenland war noch vor mehr als 1 Jahrzehnt ein Strom- Importeur, weil es von Wasserkraft nicht so gesegnet war als die Alpen- Bundesländer. Was sie aber in Unmengen hatten war der Wind. Diesen nutzten sie mit Windkraftanlagen. In der Jahresbilanz können sie nun seit Jahren nicht nur den Eigenbedarf decken, sondern darüber hinaus wurde Burgenland zu einem Strom- Exporteur! In unserem Bundesland setzt man weiterhin und ausschließlich nur auf Wasserkraft, wobei die Ressourcen für wirklich ertragreiche Wasserkraftwerke schon längst aufgebraucht sind. Wäre es da nicht auch höchst an der Zeit, auf andere Alternativen zu setzen?
Roland Wimmer • 08.06.2020 17:46
Ja, aber gegen Windkraft sind die WWFler auch, oder?
Markus Eder • 05.06.2020 09:36
Und stört denn keinen, dass Felipe danebensteht und grinst? Zu behaupten Sie hätte dies nicht gehört ist wohl als reine Schutzbehauptung zu sehen. Sie war um einiges näher dran an Geisler als die Kamera, überhört haben könnte Sie dies wohl nur mit Oropax. MfG
Josef Schneider • 05.06.2020 05:01
Josef Geisler hat mitTiroler Mundart gesprochen hat es wahrscheinlich nicht so gemeint
Günther Kramarcsik • 08.06.2020 06:58
Ihr Kommentar ist wohl zynisch zu verstehen? Wenn nicht, stelle ich die Frage, warum in Mundart der Ausdruck "Luder" eine andere Bedeutung haben sollte als eine sexistische Beleidigung?
Joachim Griesser • 04.06.2020 15:21
ich kenne Josef Geisler nicht nur aus der Politik als äußerst besonnenen und nervenstarken Menschen. Wenn er sich trotzdem zu so einer Aussage hat hinreißen lassen, muss sein Gegenüber wohl sämtliche Register der Provokation gezogen haben. Die Orgie an unwahren Behauptungen, die von der Gegnerschaft dieses Kraftwerks immer wieder ins Treffen geführt wird, mag wohl auch dazu beigetragen haben, dass Josef Geisler einmal der Kragen geplatzt ist. Die Behauptung, dass die Achstürze im Bereich der Wellerbrücke durch das Kraftwerksprojekt in Mitleidenschaft gezogen würden, ist nur ein Beispiel dafür, mit welchen Mitteln die Gegner arbeiten. Das für das Kraftwerk in Tumpen abgeleitete Wasser fließt nämlich bereits ca. 700 m flussaufwärts der Achstürze wieder zurück in sein ursprüngliches Bett.
Lorenz Benedikt • 04.06.2020 17:08
Ich kenne Josef Geister nur aus dem Video als äußerst sexistischen und unmöglichen Politiker. Wenn er sich trotz der sachlichen Darbringung der Argumente der Frau so unglaublich provoziert fühlt, mag dies dazu beigetragen haben, dass ein Spitzenpolitiker einmal die Frau auf tiefster Ebene angeht - Entschuldigung ist das aber keine. Dann zu sagen, es tut mir leid, dass 'widerwärtiges Luder' falsch angekommen ist? Wie soll sowas denn bitte richtig ankommen? Die Behauptung, dass die ÖVP ein sexistischer Verein ist, ist nur ein Beispiel dafür, mit welchen Mitteln die ÖVP arbeitet. Denn mit den Kraftwerksbauten haben solche Aussagen nicht das geringste zu tun. Jemand der in einer Spitzenposition das Land vertritt, sollte auch Manns Genug sein, sich für derartige Aussagen wirklich zu entschuldigen. Noch dazu, wo die ÖVP immer als Behüter der althergebrachten Beschützerrolle gegenüber Frauen auftritt.
Claudia Weitlaner • 05.06.2020 06:32
Sorry, ich weiß nicht welches Video sie gesehen haben, aber provokant habe ich die Frau nicht gefunden. Sie hat einfach engagiert ihre Argumente vorgetragen und das in sehr ruhiger und höflicher Art. Und in einer genau so ruhigen und höflichen Art hätte der Herr Geisler, nachdem die Frau ausgeredet hat seine Argumente vorbringen können. Aber es war ihm offensichtlich schon zuwider, dass er dort stehen und sich das anhören musste. Seine Aussage ist nicht entschuldbar! Aber es ist bezeichnend für diese ÖVP-Altherrenriege, dass Sie glauben keinen Respekt haben zu müssen vor der Tiroler Bevölkerung die nicht die Wirtschaft oder den Tourismus huldigt. Lästiges Volk das auch noch mitreden will und immer gegen die Pläne der Wirtschaft sind.
Bernhard Stecher • 05.06.2020 16:10
Zu den Fakten: 1.) Geisler hat offensichtlich einen Fehler gemacht, sonst hätte er sich nicht entschuldigen müssen. 2.) Geisler hat eingestanden, dass nicht er unterbrochen habe, sprich provoziert, sondern sein Gegenüber. Es ist daher einfach nur lächerlich, wenn man sich selbst bei so einer Gelegenheit noch anbiedern muss. Seine Worte klingen dann nur mehr substanzlos. Sie sind wie die eines abgehalfterten ÖVP-Parteigängers/die eines ehemaligen Ortsparteiobmannes/wie die eines Unternehmensberaters, der sich an die alten Futtertöpfe klammert/wie die eines ehemaligen Bürgermeisters, der das Werk seines politischen Ziehsohnes schützen will (der aber seinerseits selbst bei einem 10 Millionen-Projekt vergisst, einen Gemeinderatsbeschluss herbeizuführen) oder Ähnliches. Die Liste, sie ließe sich beliebig lange fortsetzen. Resümee: Während die Parteiführung in Sachen Fehlerkultur längst Fortschritte gemacht hat, glauben einige an der Basis wohl immer noch, Anlügen, Täuschen & Ablenken seien zu allen Zeiten en vogue. Die ÖVP wäre gut beraten, solche alten Zöpfe abzuschneiden. Sie sind derzeit ganz klar ihr Grundübel.
Günther Kramarcsik • 08.06.2020 06:45
Ich kann den Kommentar von Bernhard Stecher nur beipflichten. Als ich Ihren Kommentar gelesen hatte, kam in mir sofort der Verdacht auf, dass es sich hier wohl um einen Ötztaler Lokalpolitiker handeln muss, welcher sich verpflichtet fühlt für den unmöglichen Sager eines LH- Stellvertreter eine Lanze brechen zu müssen. Im Google wurde ich fündig (siehe: http://www.oetz.tirol.gv.at/Griesser_Joachim_Mag_FH_1) und damit kann ich auch Hr. Stecher zu 100% beipflichten!

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