Nach Shutdown wird in Tiroler Gemeinschaftsgärten wieder geackert

Selbstversorgung durch Gemeinschaftsgärten liegt in Tirol im Trend. Das Coronavirus stoppte jedoch viele Hobbygärtner.

Aaron mit seinem „Fußballkohlrabi“ aus dem „Wir im Garten Wipptal“.
© Obojes-Signitzer

Von Manuel Lutz

Innsbruck – Bei zahlreichen Tiroler Hobbygärtnern herrscht große Erleichterung. Denn der Shutdown in der Corona-Krise hat auch die heimischen Gemeinschaftsgärten betroffen. „Während für die Landwirtschaft Arbeiter eingeflogen wurden, durfte in den Gemeinschaftsgärten nichts gemacht werden. Es handelt sich auch hier um ein Grundbedürfnis. Denn für viele Haushalte ist es ein Beitrag für die Selbstversorgung“, erklärt Petra Obojes-Signitzer von der Servicestelle der Gemeinschaftsgärten Tirol.

Rund 750 Tiroler Haushalte versorgen sich so mit Obst und Gemüse selbst. Das Verbot sorgte bei vielen Beetinhabern daher für Unverständnis. Denn gerade März und April sind wichtige Monate für die kleinen Landwirte. „Das Wintergemüse wird noch geerntet. Vor allem aber erfolgt die Bodenvorbereitung und erste Aussaaten“, weiß Obojes-Signitzer.

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