Vermisstenfälle im Fokus: 28 Kinder in Tirol abgängig

Die neuesten Entwicklungen um den Vermisstenfall Maddie McCann rücken auch bei uns das Thema „Verschwundene Kinder“ in den Fokus.

Abgängige Kinder und Jugendliche tauchen im Normalfall schnell wieder auf. (Symbolfoto)
© iStockphoto

Von Brigitte Warenski

Innsbruck, Wien – Nach 13 Jahren schrecklicher Ungewissheit könnte der Fall der damals dreijährigen Maddie McCann vor der Lösung stehen. Noch gilt das damals in Portugal verschwundene Mädchen als vermisst, ein 43-jähriger Deutscher wird nun aber verdächtigt, das Kind getötet zu haben. In Zusammenhang gebracht wird der bereits vorbestrafte Sexualtäter auch mit dem Verschwinden der 5-jährigen Inga in Deutschland.

In Österreich gibt es keinen vergleichbaren Fall, „kein Kind ist bei uns seit Langem vermisst, und bei keinem Kind geht man von einer möglichen Straftat aus“, sagt Stefan Mayer, Chef des Kompetenzzentrums für Abgängige Personen (KAP) im Bundeskriminalamt (BKA). Um derartige Fälle würde sich das „Cold Case Management“ kümmern. „Seit 1. Juni 2010 gibt es im Bundeskriminalamt dieses Referat mit seinen vier Beamten“, sagt BKA-Pressesprecherin Silvia Kahn.

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