Corona-Ermittlungen: Noch viele offene Fragen im Abschlussbericht zu Ischgl

Das Landeskriminalamt ortet wegen nicht ausreichender Informationen im offiziellen Frühwarnsystem Verzögerungen bei behördlichen Maßnahmen.

Die Après-Ski-Partys gelten als Infektionsherde für die Übertragung des Coronavirus. Hier bohrt das Landeskriminalamt noch kräftig nach.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie gestern berichtet, hat am 27. Mai die Staatsanwaltschaft Innsbruck im Rahmen ihrer Corona-Ermittlungen zu den Vorgängen in Ischgl, St. Anto­n und Sölden sensible Akten in den Bezirkshauptmannschaften Landeck und Imst sowie in der Landessanitätsdirektion eingeholt. Darüber hinaus sind im vorläufigen Abschlussbericht des Landeskriminalamts Tirol einige Fragen offengeblieben, weil zum Zeitpunkt der Übermittlung an die Staatsanwaltschaft noch Antworten ausständig waren. Unter anderem vom Land Tirol. In einer umfassenden Chronologie werden allerdings die Ereignisse vom 2. Jänner 2020 – an diesem Tag wurde der Barkeeper vom Ischgler „Kitzloch“ bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) angemeldet – bis zum 18. März – damals wurde der am 7. März positiv getestete „Kitzloch“-Mitarbeiter bei der bei der ÖGK wieder abgemeldet – aufgelistet.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte