„Lebenswertes Ötz“ fordert eine Lärmbremse

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Oetz – Die ab 10. Juni im Außer­fern geltenden Fahrverbote für zu laute Motorräder auf den beliebten Ausflugsstrecken bestärken die Bürger­initiative „Lebenswertes Ötz“, eine derartige Beschränkung auch für den Bezirk Imst anzuregen. LHStv. Ingrid Felipe hatte kürzlich das Verbot für Motorräder mit einem Nahfeldpegel über 95 Dezibel verkündet, um die geplagten Anrainer von Motorradstrecken vor allem vom hochtourigen Fahren bei Beschleunigungs- und Bremsvorgängen zu entlasten. Rund sieben Prozent der Motorräder wären davon betroffen.

„Die BI Lebenswertes Ötz freut sich über die im Bezirk Reutte eingeführte 95 dB-Beschränkung und fordert die Verantwortlichen auf, eine solche auch für den Bezirk Imst zu erlassen“, teilt dazu Alexander Wolf mit. Eine Petition der Bürgerinitiative für eine Verkehrslösung im vorderen Ötztal zähle bereits mehr als 700 Unterstützer. „Wir regen also an, die Lautstärke-Messungen nicht im Stand, sondern während der Fahrt vorzunehmen, um damit gleichzeitig auch noch für mehr Gerechtigkeit unter allen Verkehrsteilnehmern zu sorgen. Möglicherweise können dabei nach Vorbild der Schweiz und von Frankreich sogar die neuartigen ,Lärmblitzer‘ zum Einsatz kommen“, so Wolf.

Der Oetzer Bürgermeister Hansjörg Falkner hat sich mit der Außerferner Verordnung „noch nicht auseinandergesetzt“. Er verweist allerdings auf die nun wieder anlaufende Mobilitätsstrategie für das Ötztal, die sich auch mit diesem Thema befasse. (pascal)

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