FPÖ will „Paket“ für Erhalt der Igler Bahn

Laut BM Willi wird Mitfinanzierung durch Dritte für die Tramlinie geprüft.

Tramlinie 6 von Innsbruck nach Igls.
© Domanig

Innsbruck – Ein „sofortiges Maßnahmenpaket“, um den Erhalt der Igler Bahn (Tramlinie 6) zu sichern, fordert Stadtrat Rudi Federspiel (FPÖ): Dass die Bahn nun wieder fährt (derzeit nach dem so genannten Ferienfahrplan im Stundentakt, Anm.), sei begrüßenswert.

Doch nun brauche es eine Attraktivierung der Linie, eine bessere Bewerbung durch die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB), die Stadt und den Tourismusverband sowie ein klares Bekenntnis aller Gemeinderäte zur Anbindung der „Igler“ ans Stadtzentrum. Ein entsprechender Antrag der FPÖ werde nun behandelt. Federspiel erinnert, wie zuvor schon die Fraktion „Für Innsbruck“, an die Arbeitsgruppe zur Bahn, die im Oktober 2019 einen Forderungskatalog an Bürgermeister Georg Willi (Grüne) übergeben habe. Passiert sei seither aber nichts.

„Die Arbeitsgruppe wünscht sich den Stundentakt“, erklärt dazu Bürgermeister Willi auf TT-Anfrage. „Das würde einmal für bauliche Anpassungen rund 400.000 Euro kosten und dann im laufenden Betrieb 440.000 Euro pro Jahr.“ Auch sein Wunsch sei eine Attraktivierung der Linie 6, stellt Willi klar. „Das kann aber nur gehen, wenn viel mehr Menschen die Linie verwenden.“ Geprüft würden im Moment eine Mitfinanzierung durch Dritte sowie Optimierungen im Betrieb, um Kosten zu reduzieren. (TT, md)


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