KitzVenture zahlt Anlegern Geld und Zinsen

Erst Anfang Juni hatte die in die Kritik geratene Investmentfirma kitzVenture einen Auftritt vor Gericht gehabt.

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Patrick Landrock, kitzVenture, will Reputation retten.
© Sailer

Kitzbühel –Erst Anfang Juni hatte die in die Kritik geratene Investmentfirma kitzVenture einen Auftritt vor Gericht gehabt. Verklagt werden die ehemaligen Anwälte, die Innsbrucker Rechtsanwaltskanzlei Greiter, Pegger, Kofler & Partner. Die Erstellung eines Kapitalmarktprospektes im Jahr 2016 sei fehlerhaft gewesen.

Nun hat kitzVenture seinen Anlegern offenbar ihr Kapital plus der vereinbarten Zinsen von 9,75 Prozent zurückbezahlt. Zudem seien freiwillig auch noch Zinseszinsen ausbezahlt worden, teilte das Unternehmen gestern mit. Auch vor Gericht wird es weitergehen. „Wir werden dem Gericht Unterlagen vorlegen, die beweisen sollen, dass wir bei der Gründung unseres Investmentgeschäfts von dieser Kanzlei falsch beraten wurden“, erklärte Pa­trick Landrock, Geschäftsführer von kitzVenture. Aufgrund dieser falschen Beratung sei es zu den nachfolgenden Schwierigkeiten mit Behörden und Finanzmarktaufsicht gekommen. Man wolle nun Schritt für Schritte seine Reputation wiederherstellen, hieß es von kitzVenture.

KitzVenture war bereits ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten, bei nicht wie versprochen durchgeführten Investments sei finanzieller Schaden entstanden, Rechnungen seien nicht bezahlt worden. Ausgelöst hatte die Ermittlungen eine Anzeige der FMA. Auch der VKI (Verein für Konsumentenschutz) war gerichtlich ­gegen des Anlagemodell von kitzVenture vorgegangen. (APA, TT)

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