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Festwochen der Alten Musik: Altbekanntes und Neuerdachtes

„Wir sind euphorisch, dass wir jetzt doch Festwochen durchführen dürfen“, ließ der Intendant der Festwochen der Alten Musik gestern per Aussendung wissen.

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2017 zeigten die Festwochen der Alten Musik „Il ritorno d’Ulisse in patria“ (im Bild), „Leonora“ ist im Programm 2020 die erste von drei Opernproduktionen, die im August realisiert werden.
© Larl

Innsbruck –Mehr als nur Vorfreude gestern bei Alessandro De Marchi: „Wir sind euphorisch, dass wir jetzt doch Festwochen durchführen dürfen“, ließ der Intendant der Festwochen der Alten Musik gestern per Aussendung wissen. Ein Großteil des ursprünglich geplanten Programms der Festwochen könne zwischen 31. Juli und 30. August umgesetzt werden.

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Lange hatte man Corona-bedingt noch gehofft. Das Warten hat sich gelohnt: Alle drei Opernproduktionen werden 2020 realisiert, gibt das Festival gestern bekannt – wenn auch in adaptierter Form: Eröffnet wird der Opernreigen mit Ferdinando Paërs „Leonora“ (7. August), die im Tiroler Landestheater konzertant und mit kleinen szenischen Interaktionen dargeboten wird. Als rein konzertante Aufführung ist „La pellegrina“ (26. August) im Haus der Musik geplant. Dort werden auch die drei szenischen Aufführungen der Barockoper: Jung „L’empio punito“ (21. August) stattfinden.

Das Tiroler Landestheater und das Haus der Musik werden auch für die Konzerte „Beethoven!“, „Vivaldi“, „From Purcell with Love“ und „Stabat Mater“ die Hauptspielorte sein. Aus organisations- und sicherheitstechnischen Gründen können der Spanische Saal von Schloss Ambras sowie der Riesensaal der Hofburg, der Dom oder die Stiftskirche Wilten als Veranstaltungsorte heuer nicht bespielt werden.

Mit altbekannten und neuerdachten Formaten will man auch im Stadtraum präsent sein: Die Lunchkonzerte finden im Hofgarten statt, im Rahmen von „Concerto Mobile“ geht es erneut in die Innenstadt, mit dem Zeughaushof in eine bisher bei den Festwochen unbespielte Stätte dabei.

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Den Abschluss der Festwochen stellt das Finalkonzert zum 11. Cesti-Wettbewerb dar, der ebenso abgehalten wird. Bereits 160 Anmeldungen haben die Festwochen dafür verzeichnet.

Weil Corona-Maßnahmen eingehalten werden müssen, bleibt bei den Festwochen 2020 „jeder zweite Platz frei“, so die gestrige Aussendung. Der Kartenverkauf wird neu gestartet, alle bereits verkauften Karten werden storniert und verlieren ihre Gültigkeit. Die Karten können ab 7. Juli umgetauscht werden. (TT)


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