Schwerer Eisenbarren aus altem Tiroler Bergbau

Fundstücke aus der Eisenzeit bereichern jetzt das Tiroler Bergbau- und Hüttenmuseum in Brixlegg.

Hanspeter Schrattenthaler (links) und Obmann Gerold Sturmmair mit Schaustücken.
© Zwicknagl

Brixlegg –Fundstücke aus der Eisenzeit bereichern jetzt das Tiroler Bergbau- und Hüttenmuseum in Brixlegg. Gefunden wurden die historischen Kostbarkeiten im Bergbaugebiet von Schwaz bis Brixlegg von Hanspeter Schrattenthaler, Alexander Albrecht, Hermann Steinberger und Josef Hechenblaikner. „Damit schließt sich der Kreis, nachdem wir schon die wichtigsten Epochen der Tiroler Bergbaugeschichte dokumentieren konnten“, sagt Gerold Sturmmair, der Obmann des Museumsvereins, der im Jahre 1981 gegründet wurde.

„Wir haben in einer Vitrine rund 30 Schaustücke aus der Eisenzeit deponiert. Dazu zählen mehrere Schlägel und ein Dolch, aber auch Keramik aus dieser Epoche ist zu sehen. Wenn man weiß, dass Eisen einst wertvoller als Gold war, ist das schon interessant“, berichtet Schrattenthaler, der mit Brigitte Rieser ein Buch über den Bergbau in der Gegend schrieb. Besonders freut er sich über einen 17 Kilogramm schweren Eisenbarren. Geöffnet ist das Brixlegger Museum am Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 16 Uhr. (zw)

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