Lastenräder im Innsbrucker Stadtverkehr: Transportmittel der Zukunft?

Bei Lastenrädern ist Tirol ein Entwicklungsland — noch: Elektroantriebe werten die nachhaltigen Nutzfahrzeuge auf. Und auch die Politik will Schub geben. Im Innsbrucker Stadtbild sind die Vehikel immer öfter zu sehen.

Samt Ladung flott unterwegs: Hannah Goettgens.
© Thomas Boehm / TT

Die Idee vom Lastenrad ist wahrscheinlich so alt wie das Fahrrad selbst. Ausgangspunkt sind Kisten, die zu Transportzwecken vorne und hinten aufs Rad montiert wurden. Sich daraus ergebenden Problemen bei Lenkbarkeit und Balance begegnete man u. a. durch Konstruktionen mit längerem Radstand und tieferem Schwerpunkt für die Lasten. Heute gibt es eine Vielzahl von Bauarten mit zwei oder drei Rädern für viele Zwecke, vom großen Haushaltseinkauf bis zum Personentransport. Eine Nutzlast von 100 Kilo ist Standard, aber bis 250 Kilo sind möglich. Der Transport z. B. einer Waschmaschine vom Elektrohändler nach Hause ist also kein Thema. Und das von Türe zu Türe ohne Parkprobleme.

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