Mit den richtigen Apps steckt in jedem Wanderer ein kleiner Wissenschafter

Mit dem Smartphone lässt sich eine Tour spannend(er) gestalten. Apps können Pflanzen bestimmen, Vögel am Gesang erkennen oder bei der Schatzsuche helfen.

Das Smartphone scannt den Berg und zeigt den Namen an. Nur wie macht das die App? Mit Augmented Reality (AR) , mit erweiterter Realität. Die App verknüpft das Sichtbare mit den GPS-Standortdaten und mit Infos aus einer Datenbank. So weiß die App, dass es der Langkofel in den Dolomiten sein muss.
© iStockphoto

Von Matthias Christler

Mir ist fad. Dieser eine Ausspruch während einer Wanderung kann die ganze schöne Stimmung ruinieren. Kinder schreien ihren Frust frei heraus, Erwachsene denken es sich nur und schweigen sich an. Für solche Situationen hat inzwischen jeder einen kleinen Helfer eingesteckt, der den Tag rettet und neue Reize setzt. Aus der geladenen Stimmung wird, wenn das Smartphone ausreichend aufgeladen ist, eine spannende Entdeckungsreise – App öffnen, Natur scannen und Wissen sammeln. „Es gibt genug Leute, die das Wandern nicht so interessant finden, sich aber doch bewegen wollen“, weiß Georg Rothwangl vom Alpenverein. „Vor allem, wenn ich oft denselben Weg gehe, kann man sich vornehmen, dass man heute die Gipfel rundherum ganz genau betrachtet und mit einer App bestimmt“, spricht der Online-Experte des Alpenvereins Programme wie „Peakfinder“ an.

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