Krankenhaus in St. Johann mit leichtem Minus

St. Johann i. T. – Krankenhausverbands­obmann Paul Sieberer und Verwaltungsdirektor Thomas Pollak konnten kürzlich trotz eines Minus eine erfreuliche Bilanz vorlegen. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden, in allen Abteilungen wird hervorragende, engagierte Arbeit geleistet“, spart Sieberer nicht mit Lob. Im tirolweiten Vergleich stehe das Haus sehr gut da. Wermutstropfen: Das BKH rutschte in die roten Zahle­n und musste 2019 erstmals seit Jahren wieder einen Betriebsabgang (in der Höhe von rund 1,58 Mio. Euro) hinnehmen.

Der längerfristige Trend – weg von stationären Aufenthalten hin zu ambulanten und tagesklinischen Behandlungen – setzte sich auch im Vorjahr fort. Wie schon in den Jahren zuvor ging die Zahl an stationären Patienten um 10 Prozent zurück: 2019 waren es 15.980 Personen, die am BKH stationär aufgenommen wurden, die Zahl an ambulanten Patienten verringerte sich hingegen nur geringfügig: von 72.094 auf 70.505. Das Betriebsergebnis 2019 weist Einnahmen von 61,89 Mio. Eur­o und Ausgaben in Höhe von 63,46 Mio. Euro aus. (TT)

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