Seat frischt sein erstes Erfolgs-SUV auf

Im September startet der überarbeitete Ateca auf dem heimischen Markt – , mit einer neuen Ausstattungslinie namens Xperience und mit aufgewerteter Technik.

Seit dem Frühjahr 2016 hat Seat von seinem Kompakt-SUV mehr als 300.000 Einheiten verkauft.
© Werk

Salzburg – Stützte sich Seat eine Zeitlang auf seine Volumenmodelle Ibiza und Leon, schlug die Marke vor vier Jahren ein ganz neues Erfolgskapitel auf: das der Sport Utility Vehicles. Hier waren die Spanier zuvor keineswegs gut aufgestellt gewesen, von einigen halbherzigen Versuchen wie einem Offroad-Kombi-Derivat des Leon abgesehen. Doch mit dem Ateca, der im Frühjahr 2016 auf den Markt kam, änderte sich das. Das Kompakt-SUV, basierend auf dem VW-konzernweit verwendeten modularen Querbaukasten, konnte sich auf Anhieb eine größere Fangemeinde sichern, wohl auch dank eines überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses. Mehr als 300.000 Einheiten fanden bisher neue Eigentümer, nun kündigt sich eine Überarbeitung an.

Ab September kommt der Ateca mit einem modifizierten Innenraum, mit einer neuen Ausstattungslinie namens Xperience und mit aufgewerteter Technik in den Handel. Zu den Neuerungen zählen ein beheizbares Lenkrad, der Anhängerrangierassistent Trailer Assist und ein Infotainmentsystem mit einem 9,2 Zoll großen Touchscreen.

Außen führen die Änderungen an den vorderen und hinteren Stoßfängern zu einem Längenzuwachs, nämlich zu einem Plus von 18 mm auf 4381 mm. Voll-LED-Scheinwerfer leuchten serienmäßig die dunkle Umgebung aus. Innen gibt es neue Zierleisten und wertigere Materialien. Bei der Sicherheitsausstattung ragt die neue Distanzregelung mit vorausschauender Geschwindigkeitsregelung heraus, zudem gibt es einen hilfreichen Ausparkassistenten. Ersetzt wird außerdem der 1,6-Liter-Diesel durch einen Zweiliter-Selbstzünder. (hösch)


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