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Politische Disharmonie um den Kufsteiner Operettensommer

Kufsteiner Grüne verlangen eine Überprüfung der Subvention für den Operettensommer durch die Stadt. Bürgermeister Krumschnabel winkt ab.

Die Aufführungen des Operettensommers Kufstein begeistern, auf der politischen Bühne gibt es aber heftige Diskussionen.
© Thomas Böhm

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Die Operetten und Musicals hoch über Kufstein sind wieder einmal im Gespräch. Künstlerisch gibt es nicht viel zu meckern, aber politisch sorgen sie für Disharmonien. Und einmal mehr geht es dabei um das Geld – sprich die Förderungen der öffentlichen Hand bzw. der städtischen Betriebe, die immerhin gemeinsam knapp 500.000 Euro betragen. Aufgegliedert sind es 210.000 Euro von der Stadt, 100.000 Euro vom Tourismusförderungsfonds, 100.000 Euro vom TVB Kufsteinerland und jeweils 42.000 von den Stadtwerken und deren Tochter Kufgem.

Die Notwendigkeit und Höhe der Subventionen wollen nun die Kufsteiner Grünen genauer untersucht wissen. Auslöser dafür war ein Bericht im Kufsteiner Bezirksmagazin QUER!. Unter anderem geht es beim Artikel des Kufsteiner Mediums auch um die YES Veranstaltungs- und Beteiligungs-GmbH. Die ist im Besitz von Josef Resch, der auch Geschäftsführer des Operettensommers ist.

Was dabei Grünen-GR Victoria Da Costa aufregt: Während der Operettensommer ein kleines Minus von knapp 20.000 Euro aufweist, ist YES profitabel. U. a. verdient die GmbH mit dem Ticketverkauf für den Operettensommer Geld, da sie die Vorverkaufsgebühr erhält.

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