Innsbrucker Hausbesetzer erhalten Rückendeckung

Rund 30 Personen besetzten überraschend ein leerstehendes Haus in Innsbruck. Ihre Aktion soll ein Zeichen gegen den Leerstand und die hohen Mieten sein. Doch die Besetzung währte nicht lange.

Während die Hausbesetzer das Handtuch warfen, zeigten sich gestern viele Innsbrucker solidarisch und trafen sich im Garten des Hauses.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

Innsbruck – Es ist ein kleines Haus mitten in Innsbruck. Seit ein paar Jahren steht es leer. Doch am Freitag ist in der Kapuzinergasse 14 wieder Leben eingekehrt. Plötzlich prangte ein Transparent mit den Worten „Dieses Haus ist besetzt“ an der Fassade. Das gab es seit zwölf Jahren nicht mehr in Innsbruck. Zuletzt wurde 2008 die alte Talstation der Hungerburgbahn besetzt. Nun wollten rund 30 Personen ein Zeichen setzen. Protestieren. Sie stemmen sich mit ihrer Aktion gegen den Leerstand in Innsbruck, gegen die hohen Mieten und das Fehlen von Räumen ohne Konsumpflicht.

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