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Weniger Blutungen während Corona: Stress schlägt doch auf den Magen

Innsbrucker Mediziner haben einen massiven Rückgang von Magenblutungen während des Lockdowns festgestellt. Damit kommt Stress als Verursacher von Geschwüren wieder auf den Tisch.

Der Helicobacter-Keim und gewisse Schmerzmittel verursachen Magengeschwüre (Löcher in der Schleimhaut), die zu bluten beginnen können. Ein wiederentdecktes wichtiges Teil im Puzzle der potentiellen Magenblutungsauslöser ist Stress.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Unangenehme Gefühle verorten viele Menschen körperlich in der Magengegend. Stress schlägt auf den Magen, sagt man. Dennoch schien diese Redewendung seit der Entdeckung des Magenkeims Helicobacter pylori 1989 ein Überbleibsel aus der Vergangenheit zu sein. Denn mit dem Bakterium meinte man die Hauptursache für Magengeschwür und Magenblutung gefunden zu haben. Die Stresshypothese war vom Tisch.

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