Dringlichkeitsantrag der SPÖ zu 50-Meter-Becken

Innsbruck – Das Thema 50-Meter-Schwimmhalle schlägt weiter Wellen – nach dem Innsbrucker Gemeinderat nun auch im Landtag. Die SPÖ bringt in der kommenden Sitzung einen Dringlichkeitsantrag ein: Darin wird die Landesregierung aufgefordert, die Verhandlungen mit Bund und Stadt Innsbruck „rasch wiederaufzunehmen, um die langjährig in Aussicht gestellte Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Wettkampfbecken endlich zu realisieren“. Der zuständige LHStv. Josef Geisler (ÖVP) solle im Ausschuss für Gesellschaft, Bildung, Kultur und Sport „regelmäßig, mindestens aber alle drei Monate“ über den Verhandlungsfortschritt berichten.

Dass Geisler und BM Georg Willi (Grüne) Anfang Juni in einem gemeinsamen Schreiben an den Landesschwimmverband einen Stopp für das Großprojekt verkündet hatten, ist für die SPÖ „befremdlich“, schließlich hätten sich dazu die Koalitionsübereinkommen weder auf Stadt- noch auf Landesebene geändert.

Zuletzt hat sich der Innsbrucker Gemeinderat, wie berichtet, einstimmig für die vertiefte Planung einer 50-Meter-Schwimmhalle (Wunschstandort: Tivoli-Areal) ausgesprochen. GR Maximilian Kurz (FPÖ) fordert Willi nun dazu auf, Eckzahlen und Projektunterlagen nicht nur dem Sonderkoalitionsausschuss vorzulegen, sondern allen 40 Gemeinderäten. „Tatsache ist jedoch wohl: Es wird wieder nur im VIP-Bereich hinter der grünen Bürgermeisterbühne im Rathaus gearbeitet.“ (TT)

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