Für Felipe „keine andere Wahl“: Lkw-Fahrverbote jetzt unbefristet

Die Testphase ist vorbei, jetzt gelten die Zufahrtsverbote zu den Billig-Lkw-Tankstellen wie hier in Innsbruck/Süd und in Fritzens unbefristet.
© Foto TT/Rudy De Moor

Innsbruck – Die Zufahrtsverbote zu den Billigtankstellen in Innsbruck/Süd und in Fritzens werden ab 1. Juli verlängert. Diesmal unbefristet. In Mutters/Natters gibt es aber zeitliche Veränderungen. Dort gelten die Fahrverbote nicht mehr ganztägig, sondern von 7 bis 11 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. In Fritzens dürfen Lkw wie bisher nicht in der Zeit von 6 bis 10 Uhr zur Tankstelle abfahren. Begründet wird die unbefristete Maßnahme damit, dass nach wie vor bis zu zehn Lkw in der Stunde sich nicht an das Fahrverbot halten und damit die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs im Umfeld der Tankstellen beeinträchtigen und damit die Verkehrssicherheit gefährden.

„Die durchgeführten Verkehrsbeobachtungen, wie auch die polizeilichen Berichte ließen uns keine andere Möglichkeit, als die Verordnungen zu verlängern – dieses Mal allerdings unbefristet“, betont Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne). Da im Vergleich zu den Nachbarländern der Treibstoff in Österreich weiterhin sehr günstig sei, werden laut Felipe die transitierenden Lkw nach wie vor mit Dumping-Angeboten von den Autobahnen gelockt. „Dadurch wird der Tanktourismus entlang der Transitroute wieder zu einer vermehrten Belastung.“

Die Polizei und Verkehrsabteilung beobachten die Situation laufend. „Darauf aufbauend werden wir mögliche weitere Schritte prüfen“, kündigt Felipe an. (pn)


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