Zillertaler Bauernmarkt: „Wir wollten etwas für die Einheimischen machen“

Besonders das Gemüse ist am Bauernmarkt gefragt.
© Zillertaler Bauernmarkt

Mayrhofen, Zell, Gerlos – Eigentlich ist Mayrhofen ja eine Tourismushochburg. Doch diesen Freitag am späten Nachmittag tummeln sich statt vieler Urlaubsgäste wieder jede Menge Einheimische mitten im Ort, denn unter dem Motto „Der Heimat zuliebe“ wird zum Zillertaler Bauernmarkt geladen.

„Wir haben mit zehn Ständen begonnen und haben jetzt 15“, sagt Organisatorin Anna Klausner. Alle Produkte kommen von heimischen Erzeugern. Vom selbstgemachten Joghurt, Honig, Eier, Speck, Forellen bis hin zu Doggeln reicht das vielseitige Angebot.

„Mit diesem Markt wollten wir in einem so touristischen Tal wie dem Zillertal einmal etwas für die Einheimischen tun“, erzählt Klausner. Und die Nachfrage sei riesig. Vor allem beim frischen Gemüse, Bergkäse oder Brot. Zudem werden am „Frischestandl“ abwechselnd Zillertaler Krapfen, Melcher Muas oder auch Kiachl angeboten. Mittlerweile ist die Nachfrage so groß, dass nicht mehr nur in Mayrhofen der Zillertaler Bauernmarkt stattfindet. Heute bieten die heimischen Produzenten ihre regionale Ware auch in Zell an und am Donnerstag in Gerlos – jeweils von 16 bis 19 Uhr am Musikpavillon.

In Mayrhofen findet immer am ersten Freitag im Monat der Markt von 16 bis 20 Uhr statt und an den restlichen Freitagen von 9 bis 13 Uhr. „Wir haben die Leute gefragt, wie wir das Angebot verbessern können, und daher versuchen wir es heuer mit neuen Zeiten, damit auch nach der Arbeit noch eingekauft oder ein Glas Wein getrunken werden kann“, sagt Klausner.

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Besonders ist auch, dass auf Plastikmüll weitestgehend verzichtet wird. Am Markt werden nur Fair-Trade-Bio-Baumwolltaschen angeboten. „Schön ist, dass die meisten mittlerweile mit ihrem Einkaufskorb zum Markt kommen“, sagt Klausner. (emf)


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