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Neue Details um Tourismus-Studie: Tiroler wollen mehr Naturschutz

Die Langversion der Tourismusgesinnungs-Studie zeigt positive und negative Seiten auf. Tiroler wollen mehr Naturschutz und sehen Tourismus auch als Preistreiber.

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Geht es nach den Tirolern, sollte der Tourismus mehr in Richtung Naturschutz wandern und Angebote für Einheimische verstärken.
© PantherStock

Innsbruck – Die von Land, Wirtschaftskammer und Tourismusverbänden geförderte Tourismusgesinnungs-Studie des MCI hat unlängst für politischen Wirbel gesorgt, denn seit der Präsentation ausgewählter Ergebnisse im vergangenen Dezember wartete man vergeblich auf eine Vollversion der Studie, weshalb Liste-Fritz-Mandatar Markus Sint zuletzt LH Günther Platter scharf kritisiert hatte.

Wie berichtet, brachten die vor sechs Monaten präsentierten Kernergebnisse zur Tourismusgesinnung der Tiroler Licht und Schatten hervor. Etwa, dass 98 % der Tiroler die wirtschaftliche Bedeutung und den Stellenwert des Tourismus als hoch einschätzen. Gleichzeitig sagen 73 %, dass der touristische Verkehr die Lebensqualität beeinträchtigt. 8 % wünschen sich mehr Touristen, 18 % wollen weniger, 74 % wollen gleich viele wie bisher.

Der TT liegt nun eine 56-seitige Version der Studie mit insgesamt rund drei Dutzend Abfragen vor, aus der weitere Details hervorgehen. Meistens wurden die 1500 telefonisch Befragten dabei nach ihrer Zustimmung zu vorgefertigten Aussagen gebeten – von „voll und ganz“ bis „überhaupt nicht“.


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