AMA zu Kritik wegen Herkunft: „Wir sind an EU-Recht gebunden“

Trotz Öffnung des Gütesiegels für alle EU-Länder befürchtet die AMA keine Verwässerung. Moosbrugger will eine flächendeckende Kennzeichnung.

Die AMA muss ihr Gütesiegel laut EU-Vorgaben auch für Waren, die nicht in Österreich erzeugt wurden, bereitstellen.
© dpa

Wien – „Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel steht verlässlich für österreichische Qualität“, erklärt die Agrarmarkt Austria (AMA) nach jüngster Kritik, darunter auch von Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Allerdings sei man an EU-Recht gebunden und müsse das AMA-Gütesiegel für Lebensmittelproduzenten in der gesamten EU zur Verfügung stellen.

Moosbrugger sah in der TT darin, „dass es möglich sein muss, dass auch jemand, der keinen österreichischen Rohstoff verwendet, trotzdem das Gütesiegel verwenden darf“, eine „Verwässerung“ des Güte­siegels und forderte die Politik zum Handeln auf.

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