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In Tirols Spitälern droht Defizit von 160 Millionen Euro

Corona reißt ein weiteres Loch in Bilanzen der Tiroler Spitäler. LR Bernhard Tilg fordert einen Ausgleich vom Bund.

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Im Vorjahr betrugen die Betriebsabgänge in den Tiroler Spitälern bereits 96,5 Millionen Euro.
© APA

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die vorläufige Bilanz für die neun öffentlichen Tiroler Krankenanstalten liegt vor, und sie beschert ihnen einen Rekordabgang von 96,5 Millionen Euro im Vorjahr. Die Vorausschau für heuer ist ebenfalls bitter: Denn wegen der Corona-Krise müssen die Spitalserhalter mit Mindereinnahmen von rund 60 Millionen Euro rechnen. Für 2020 könnte deshalb das Defizit noch einmal sprunghaft auf rund 160 Mio. Euro steigen. Im Land herrscht Alarmstimmung, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (VP) nimmt deshalb den Bund in die Pflicht.


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