Land zieht Notbremse und stoppt Millionen für die Achenseebahn

Nach einer Anzeige und bisher nicht bekannten Haftungsrisiken zieht das Land die Notbremse. 700.000 Euro werden aber für den heurigen Teilbetrieb zugeschossen.

Die Zukunft der Achenseebahn ist nicht erst seit Mittwoch ungewiss: Offenbar sind die finanziellen Risiken für eine Sanierung der Eisenbahninfrastruktur zu touristischen Zwecken sehr groß.
© Zwicknagl Walter

Von Peter Nindler

Innsbruck, Jenbach – Die Achenseebahn – eine unendliche Geschichte: Anfang März nahm das Land eine Förderzusage zurück, denn trotz des im Vorjahr bereitgestellten Sanierungspakets in Höhe von 1,2 Mio. Euro war eine erfolgreiche Fortführung der Bahn mit ihren rund 20 Mitarbeitern nicht mehr gewährleistet. Am 25. März meldete die Achenseebahn schließlich Insolvenz an. Der Aufschrei war groß, vor allem die Oppositionsparteien im Land mit SPÖ und FPÖ an der Spitze übten scharfe Kritik.

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