Heimisches Fleisch auf dem Teller: „Ehrliche Wirte werden benachteiligt“

Schwer verdauliche Kost sind für viele die Arbeitsmethoden in der Fleischindustrie. Nun sprechen sich Tiroler Wirte für eine verpflichtende Kennzeichnung aus.

Gerade die gehobene Gastronomie legt immer mehr Wert auf Regionalität.
© Rudy De Moor

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Näher geht’s fast nicht mehr: Das Lamm im Goldenen Adler in der Innsbrucker Altstadt stammt vom Planötzenhof, der nur etwas oberhalb über den Dächern von Innsbruck auf einem kleinen Plateau thront. Der Saibling kommt aus Mutters und das Kalb aus dem Stubaital. Juniorchef Thomas Hackl schwört auf Regionalität und Nachhaltigkeit: „Gerade in Zeiten wie diesen sind sie so wichtig. Bei uns kommen Fleisch und Fisch deshalb nur aus Österreich. Das kostet vielleicht ein paar Euro mehr, aber das schmeckt man auch, und unsere Gäste wissen das zu schätzen.“ Gegen eine verpflichtende Kennzeichnung auf der Speisekarte, wie sie derzeit diskutiert wird, hat er daher nichts einzuwenden – „wenn damit kein Schindluder betrieben wird“.

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