Baugesellschaft will Buche in Schwaz retten

Viele große, alte Bäume umsäumen den Altbestand des Weidachhof-Altenheims. Ziel ist es, trotz Neubau keinen zu fällen.
© Dähling

Schwaz – Auf die Sorge einiger Schwazer Gemeinderäte, dass Baumriesen dem Neubau des Weidachhof-Altenwohnheimes weichen müssen (die TT berichtete), hat der soziale Wohnbauträger Wohnungseigentum (WE) reagiert.

WE-Geschäftsführer Walter Soier erklärt, das Ziel sei, alle alten Bäume auf dem Areal zu erhalten. Nur einige (jüngere) Obstbäume dürften der Säge zum Opfer fallen. Bereits beim Architektenwettbewerb sei der Erhalt möglichst vieler Bäume Vorgabe gewesen. Umgesetzt werden die Pläne des Siegerprojektes von Christian Öller aus Innsbruck. „Wir haben bereits vor einiger Zeit einen Sachverständigen beauftragt, die Qualität des Wurzelwerks der Bäume und den Gesundheitszustand zu beurteilen“, erklärt Soier weiter. Die Wurzeln der alten Rotbuche dürften rund 6 Meter weit und damit an die Mauern des geplanten Neubaus reichen. „Wir rücken das Gebäude daher einen Meter weiter nach hinten, denn wir möchten auch die Rotbuche erhalten“, sagt Soier. Es schaue zudem gut dafür aus, dass alle Bäume auf der Südseite unberührt blieben. (ad)


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