Aus der Achenseebahn dampfen jetzt Giftpfeile

Land will erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens über künftige Schritte entscheiden. Bahnvorstand fühlt sich von Politik im Stich gelassen.

Derzeit fährt die Achenseebahn nur zum Erhalt die Strecke auf und ab. Personenverkehr dürfe laut Insolvenzrichterin keiner stattfinden.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser und Peter Nindler

Jenbach – Das Land will sich auf kein Haftungsrisiko im Insolvenzverfahren bei der Achenseebahn einlassen und hat die ursprünglich zugesagten 3,4 Millionen Euro für die Sanierung der Eisenbahninfrastruktur am Dienstag vorerst auf Eis gelegt. Schließlich könnte man in die Ziehung kommen und das Geld plötzlich zur Bedienung von Gläubigerinteressen herangezogen werden, heißt es. An einem Fortbestand ist das Land jedoch interessiert, deshalb wird auch bis Jahresende der Teilbetrieb mit 700.000 Euro finanziert. Damit die eisenbahnrechtliche Konzession nicht verloren geht. Nach Abschluss des Konkursverfahrens sollen dann die weiteren Schritte gesetzt werden.

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