Touristen bleiben in Corona-Krise aus: AirBnB-Wohnungen suchen jetzt Mieter

Im Vorjahr knackten Tirols Immobilienverkäufe die Marke von 4 Mrd. Euro. Hoffnung für Mieter: Mangels Touristen kommen AirBnb-Wohnungen auf den Markt.

Besonders in Innsbruck und Umgebung zogen die Immobilienpreise im Vorjahr wieder deutlich an.
© innsbruck-tourismus

Von Max Strozzi

Innsbruck – Wie bereits die vielen Jahre zuvor sind auch im vergangenen Jahr die Immobilienpreise in Tirol gestiegen. Insgesamt wurden 12.313 Immobilien verkauft, mit einem Gesamtwert von 4 Mrd. Euro (+8,1 %). „Das ist ein klarer Preistrend nach oben, allerdings gibt es bei einzelnen Objektarten eine sehr unterschiedliche Entwicklung“, sagte Philipp Reisinger, Sprecher der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, bei der Präsentation des Immobilienpreisspiegels für das Jahr 2019. In der Landeshauptstadt kletterten die Preise für neue Eigentumswohnungen um 5 % nach oben, im Innsbrucker Speckgürtel noch um etwas mehr, weil immer mehr Menschen von der Stadt in die Umgebungsgemeinden ausweichen. Während eine neue Wohnung in Innsbruck zwischen 7000 und 12.000 Euro pro Quadratmeter kostete, lagen die Preise im unmittelbaren Speckgürtel bei etwa 5500 Euro und im erweiterten Speckgürtel bei rund 4500 Euro je Quadratmeter, so Vizebranchensprecher Arno Wimmer. Corona-bedingt brach zuletzt die Nachfrage nach Immobilien um 30 % ein. Davon habe man sich zwar erholt, die Nachfrage liege aber noch unter dem Vorkrisenniveau.

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