Steigende Betriebsabgänge: Prüfer rügen Tiroler Spitalspolitik

Der Landesrechnungshof sieht in einem noch unveröffentlichten Bericht dringenden politischen Handlungsbedarf wegen steigender Betriebsabgänge in den Spitälern.

Die steigenden Betriebsabgänge machen die Tiroler Spitäler selbst zum Patienten. Der Landesrechnungshof ortet Defizite.
© Keystone

Von Peter Nindler

Innsbruck – Im Vorjahr verzeichneten die heimischen Spitäler – die Tirol Kliniken mit Innsbruck, Hall, Hochzirl/Natters sowie die Bezirkskrankenhäuser in Reutte, Zams, Lienz, St. Johann und Kufstein – Betriebsabgänge von 96,5 Mio. Euro. Allein auf die Tirol Kliniken entfielen 75,2 Mio. Euro, einzig das Bezirkskrankenhaus Schwaz bilanzierte positiv. Die Steigerung betrug 21 Millionen Euro gegenüber 2018. Heuer droht Corona-bedingt sogar ein Defizit von 160 Mio. Euro. Das Land pocht aber darauf, dass der Bund die Mindereinnahmen von rund 60 Millionen Euro beim Tiroler Gesundheitsfonds übernimmt. Der Fonds finanziert die Krankenhäuser.

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