Klarer Sieg für konservatives Regierungsbündnis in Kroatien

Das konservative Bündnis von Ministerpräsident Andrej Plenkovic hat die kroatische Parlamentswahl am Sonntag klar gewonnen. Es kam nach Exit Polls auf 61 der 151 Mandate und konnte damit überraschend das Ergebnis der Wahl 2016 halten. Das Oppositionsbündnis des Sozialdemokraten Davor Bernardic kam demnach nur auf 44 Mandate.

Auf dem dritten Platz landete die rechtsextreme „Heimatbewegung“ des nationalistischen Sängers Miroslav Skoro mit 16 Mandaten, berichteten kroatische Medien nach Wahlschluss um 19.00 Uhr. Skoro hatte gehofft, nach der Wahl zum Königsmacher zu werden. Das links-grüne Bündnis „Mozemo“ (Wir können) kam auf acht Mandate und schaffte auf Anhieb den Sprung ins Parlament, die Anti-Establishment-Bewegung Most erreichte ebenfalls acht Mandate.

Vor vier Jahren hatte Plenkovics „Kroatische Demokratische Gemeinschaft“ mit ihren Bündnispartnern 61 Mandate gewonnen. Sie setzte sich damals knapp gegen das vom heutigen Staatspräsidenten Zoran Milanovic angeführte Linksbündnis durch, das 56 Mandate erreichte. Most landete mit 13 Mandaten auf dem dritten Platz.


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