Holzmeister-Brücke in Schwaz kämpft gegen ihren Untergang

Schwazer Steinbrücke: Nachlassverwalter von Clemens Holzmeisters Sohn meldet sich zu Wort. Für Denkmalamt ist Neubau nicht auszuschließen.

Tafel XI aus dem Mappenwerk: Clemens Holzmeister, Entwürfe und Zeichnungen, 1927. Zu sehen ist die Schwazer Steinbrücke, die am 7. Juni 1928 offiziell eröffnet wurde.
© FI Bauarchiv Innsbruck

Von Angela Dähling

Schwaz –Das Bundesdenkmalamt will sie erhalten, die Steinbrücke in Schwaz. Weil sie nach Plänen des bekannten Tiroler Architekten Clemens Holzmeister gebaut worden sein soll. Da sie aufgrund ihrer niedrigen Pfeiler als größte Gefahrenquelle am Inn durch Verklausungen bei Hochwasser gilt, plädiert das Wasserbauamt für den Neubau der Steinbrücke. Was auch die Stadtgemeinde begrüßen würde. Wie berichtet, gibt es laut dem Schwazer Bürgermeister Hans Lintner jetzt Beweise dafür, dass das Bauwerk gar nicht von Holzmeister stamme. Stattdessen sollen Pläne des damaligen Landesbauamtes verwirklicht worden seien.

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