Gastpatienten schulden Tirols Spitälern 263 Millionen Euro

Heimische Krankenhäuser befinden sich im finanziellen Teufelskreis: Struktureller Aufwand und Kosten für Medikamente steigen, Außenstände ebenfalls.

Die Kosten in den Spitälern steigen, der Landesrechnungshof empfiehlt deshalb eine stärkere Einflussnahme der Politik.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Für den Landsrechnungshof (LRH) hat die im Vorjahr beschlossene Spitalsreform einen Schönheitsfehler: Trotz steigender Betriebsabgänge auf 96,5 Mio. Euro (2014: 38,7 Mio. Euro) fehlt die verstärkte Einflussnahme des Landes auf Leistungs- und Planungssteuerung in den neun Spitälern. Zwar liegen sie bei den Aufwendungen pro Belegstag mit 1107 Euro unter dem Österreichschnitt mit 1191 Euro, doch die Auslastung ist zuletzt von 75,1 auf 73,1 Prozent gesunken.

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