Bericht der EU-Kommission zeigt: Weniger gefährliches Spielzeug

Die Zahl der gefährlichen Produkte nahm 2019 ab, Spielzeug ist laut EU mit Abstand die gefährlichste Warengruppe, gefolgt von Autos und Bekleidung,

Produkte aus China sind laut EU oft gefährlich.Foto:
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Brüssel, Wien –Die Zahl der gemeldeten gefährlichen Produkte in der EU ist im Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden EU-weit 2243 Warnmeldungen ausgegeben, davon 17 in Österreich. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der EU-Kommission hervor. Die Warnmeldungen führten 2019 EU-weit zu 4477 Folgemaßnahmen – einem neuen Rekord in der EU. Zu über 80 Prozent bestanden die Folgemaßnahmen in Rückrufen von Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugteilen. In Österreich wurden im Vorjahr nach Warnmeldungen 53 Folgemaßnahmen ergriffen.

EU-weit waren im Vorjahr die drei gefährlichsten Produktkategorien Spielzeug (29 Prozent), Kraftfahrzeuge (23 Prozent) sowie Bekleidung, Textilien und Modeartikel (8 Prozent). Die häufigsten Gefahren bestanden in Form von Verletzungen (27 Prozent), Chemikalien (23 Prozent) und Ersticken (13 Prozent). Lebensmittel werden von dem Warnsystem nicht erfasst.

In Österreich nahmen Spielzeuge mit 41 Prozent einen noch größeren Anteil ein, gefolgt von Kosmetika und Kraftfahrzeugen (jeweils 12 Prozent). Das chemische Risiko war hierzulande die größte Gefahr (24 Prozent), dahinter stehen Feuer und Verletzungen (zu jeweils 18 Prozent). Etwa die Hälfte der gefährlichen Produkte kam aus China. (APA)

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