Nicht nur Nutzen, sondern auch Risiko: Nicht jedes Herz braucht Aspirin

Nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt wird fast immer Aspirin verordnet. Für die Primärprävention ist es jedoch nicht geeignet.

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© iStock

Von Manuel Lutz

In nur wenigen Sekunden wird eine Aspirin-Tablette in einem Glas Wasser aufgelöst und schon hat man vorgesorgt und seiner Gesundheit etwas Gutes getan. So häufig die Annahme auch ist, sie ist falsch. „In der Primärprävention ist Aspirin in den allermeisten Fällen nicht sinnvoll. Durch die tägliche Einnahme steigt auch das Risiko für Nebenwirkungen, v. a. Blutungen. Das Gleichgewicht zwischen Nutzen und Risiko stimmt meist nicht“, warnt Axel Bauer, Klinikdirektor an der Uniklinik für Innere Medizin III (Kardiologie) in Innsbruck.

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