Radisson RED Hotel zieht ins Innsbrucker Raiffeisen-Zentrum

161-Zimmer-Hotel soll im neuen Innsbrucker Raiqa-Quartier 2023 öffnen.

Insgesamt 140 Millionen Euro sollen für das neue Raiqa-Quartier in Innsbruck rollen.
© Chronic-Pictures

Innsbruck – Die Raiffeisen Landesbank Tirol wird, wie berichtet, für insgesamt 140 Mio. Euro ihre in die Jahre gekommene Zentrale in ein neues Quartier umwandeln, das neben dem Bankgeschäft auch „Dienstleistungen, Kunst, Kultur und Genuss“ bieten soll. Geplant sind etwa Einzelhandelsflächen. Mehr als 100 neue Arbeitsplätze sollen in der zentralen Lage zwischen Südtiroler Platz und Adamgasse geschaffen werden, so die Initiatoren.

Einen ersten dicken Fisch hat die RLB Tirol nun an der Angel, die Verträge wurden bereits unterzeichnet. Die Radisson Hotel Group kommt mit ihrer Lifestyle-Hotelmarke Radisson RED nach Innsbruck. Das Hotel für Geschäfts- und Städtereisende soll 161 Zimmer umfassen und 2023 eröffnen. Geboten würden Standard- und Familienzimmer, Junior-Suiten und barrierefreie Zimmer. Ebenfalls inkludiert seien Bar, Restaurant mit Außenterrasse, ein 24-Stunden-Fitnessstudio, zwei Meeting- & Event-Räume sowie eine Sky-Bar im achten Obergeschoß.

Bisher hat die Radisson Hotel Group von Dubai über Kapstadt bis London weltweit mehr als 40 Radisson RED Hotels in Betrieb oder in der Entwicklung, Innsbruck wird nach Wien und Salzburg der dritte RED-Österreich-Standort, insgesamt hat Radisson dann acht Austro-Hotels.

Man wolle „einen Ort des Wohlfühlens, des Zusammenkommens und der Begegnung“ schaffen, sagt der stellvertretender RLB-Vorstandschef Thomas Wass. Auch wenn momentan der Städtetourismus massiv unter den Corona-Folgen zu leiden habe, würden laut einer Marktstudie in den nächsten Jahren mehr als 2200 ­Betten in Innsbruck benötigt, so Wass.

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„Wir sind sehr stolz auf unser drittes Hotelprojekt in Österreich. Die Marke passt perfekt nach Innsbruck und das Projekt wird sich vom vorhandenen Hotelangebot deutlich abheben“, betont Max Gross von der Radisson Hotel Group. Der Gast von heute wolle nicht nur übernachten, er wolle auch unterhalten werden, sagt Michael Friedrich von der Success Hotel Group, die das neue Hotel betreiben wird. (TT)


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