Umbau soll Anschlusstelle Innsbruck-Süd entschärfen

Die Asfinag plant einen Umbau der hochfrequentierten und unfallträchtigen Anschlussstelle. Auch für Radfahrer und Fußgänger soll sich die Situation verbessern.

Mit einem millionenschweren Projekt soll die Verkehrssicherheit bei der Anschlussstelle Innsbruck-Süd verbessert werden.
© Asfinag

Innsbruck, Natters – Die Anschlussstelle Innsbruck-Süd ist ein potenzieller Gefährdungspunkt, an dem es immer wieder zu Rückstaus und auch Unfällen kommt. Gleich mehrere Auf- und Abfahrten laufen bei Innsbruck-Süd zusammen, die Frequenz ist hoch – nicht nur zu den Stoßzeiten. Mit einem großangelegten Umbau soll dieser neuralgische Verkehrspunkt nun entschärft werden. Die Asfinag hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Land Tirol und der Gemeinde Natters die Pläne für den „Sicherheitsumbau Anschlussstelle Innsbruck-Süd“ präsentiert und die direkt betroffenen Anrainer über den aktuellen Planungsstand informiert.

„Beim Verkehrsknotenpunkt Innsbruck-Süd bedarf es einer großen Lösung. Wir schauen hier über den Tellerrand und haben bei dem Projekt von Anfang an das Land und die Gemeinde mit ins Boot geholt“, erklärt Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl. Die Situation soll sich nämlich für alle Verkehrsteilnehmer verbessern: Durch den Umbau entstehen verbesserte Zu- und Abfahrten, die Rückstaus auf die A13 verhindern sollen. Darüber hinaus soll die Verkehrssituation rund um die dort angesiedelte Tankstelle verbessert werden. Neben dem Autoverkehr verbessern Asfinag und Land Tirol aber auch die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger sowie für den öffentlichen Verkehr mit der Errichtung neuer bzw. zusätzlicher Haltestellen.

Bei der Informationsveranstaltung holten die Projektbetreiber auch Anregungen der Anrainer ein. „Soweit diese umsetzbar und machbar sind, möchten wir die Wünsche und Bedürfnisse der Anrainer natürlich in der weiteren Planung berücksichtigen“, sagt Holzedl.

Die Projektkosten können zum derzeitigen Planungsstand noch nicht genau beziffert werden, liegen aber jedenfalls bei „zig Millionen“, wie Holzedl sagt. Der Baubeginn ist für 2023 geplant.

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Im Rahmen der seit Anfang Juni laufenden Sanierung der Stützmauer entlang der Stubaitalbahn im Bereich Sonnenburgerhof bis Gärberbach an der Brennerbundesstraße werden im Hinblick auf den Sicherheitsumbau Innsbruck-Süd umfangreiche Leitungsarbeiten durchgeführt. (TT, dd)


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