Schlagabtausch in Kufstein: Privatschulen erhitzen die Gemüter

Um den Ausbau der Internationalen Schule in Kufstein ist ein Streit entbrannt. Bildungsobfrau Birgit Obermüller fehlt „Chancengleichheit“, die Grünen sprechen von einem Zwei-Klassen-Bildungssystem.

Die Internationale Schule ist in einem Trakt der Fachhochschule untergebracht und hätte noch für eine Unterstufe Platz.
© Otter

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Die Festungsstadt soll bei internationalen Schulen ein Leuchtturm in Tirol werden. Eine entsprechende Ausbildung „vom Kindergarten bis zur Matura“, kündigte im Juni LH Günther Platter bei einer Pressekonferenz an. Immerhin gibt es in Kufstein bereits eine Internationale Schule, die ISK, die 2015/16 mit 22 Schülern gestartet ist und nun 116 Schüler aufweist. Was die einen mit Stolz erfüllt, lässt andere aber zweifeln. Auch deshalb, weil angeblich keine relevanten Gremien eingebunden waren und es sich dabei um Privatschulen handelt. Und so entspann sich am Mittwochabend im Kufsteiner Gemeinderat ein kräftiger Schlagabtausch um die Schulzukunft der Stadt.

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