Geschäft mit dem Tod ist Gemeinderäten von St. Johann zu teuer

Die Grabungsarbeiten bei den Friedhöfen in St. Johann wird künftig der Maschinenring übernehmen. Die Mandatare fordern eine Ausschreibung.

Das Öffnen und Schließen von Gräbern wird in St. Johann in Zukunft um einiges teurer. Von den Gemeinderäten kommt Kritik. (Symbolfoto)
© iStock

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Am Kirchenfriedhof, am Antonifriedhof und am Friedhof Almdorf in der Marktgemeinde St. Johann werden künftig Mitarbeiter des Maschinenrings zu sehen sein. Die Firma wurde kürzlich mit dem Öffnen und Schließen von Gräbern betraut.

Ein diesbezüglicher Werkvertrag wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen. Allerdings mit erheblichem Bauchweh bei einigen Mandataren. Der Maschinenring verlangt für diese Leistung nämlich 590 Euro netto, jene Firma, die das bislang übernommen hat, verlangte dafür nur 490 Euro brutto.

Zusätzlich wird der Maschinenring aber auch mit der Abfuhr des überschüssigen Erdmaterials zum Lagerplatz beauftragt und er übernimmt das Freischaufeln und Streuen der Wege zu den Gräbern im Winter, sofern eine Beerdigung stattfindet. Die Hauptwege auf den drei Friedhöfen werden von den Arbeitern der Marktgemeinde freigehalten und gestreut.

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