Streit zwischen Bund und Land um Habsburger-Milliarde in Tirol

Das ehemalige Habsburgervermögen in Tirol gehört nach wie vor dem Bund. Das Land erhebt Anspruch darauf, doch seit 18 Jahren herrscht Verhandlungsstillstand.

Die seit Jahrzehnten ausstehende Vermögensauseinandersetzung betrifft auch das Schloss Ambras.
© Foto TT / Linda Rieser

Von Peter Nindler

Innsbruck, Wien – Es ist ein fast schon vergessenes Thema, das aber auch Geschichte schreibt: Es geht nämlich um die ehemaligen Liegenschaften, Ländereien, Kulturgüter, Wälder und Bäche der Habsburger in Tirol. Darunter das Schloss Ambras, ein Areal in der Innsbrucker Hofburg oder der Hofgarten. Das alles zählt zum Besitz der seinerzeitigen Herrscherdynastie. Wie auch die „Ambraser Sammlung“ mit den Reiterharnischen, der Adlergarnitur und der Rüstung von Don Juan de Austria im Kunsthistorischen Museum in Wien. Nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie und der Gründung der Republik gingen die Besitztümer 1920 in das Bundesvermögen über.

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