Tagesausflug soll für den FC Wacker mit drei Punkten im Gepäck enden

Vierter Versuch – der FC Wacker Innsbruck bestreitet heute ab 18.30 Uhr das Zweite-Liga-Nachtragsspiel in Kapfenberg. Der dritte Tabellenplatz ist immer noch im Visier der Tiroler.

Wacker-Profi Alexander Joppich peilt heute einen Auswärtssieg in Kapfenberg an.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Abfahrt heute um 6.30 Uhr beim Tivoli, Anstoß in Kapfenberg um 18.30 Uhr, danach wieder in den Bus und heim nach Innsbruck. Das wird ein ausgefüllter Arbeitstag für den FC Wacker, der letztlich mit drei Punkten im Gepäck enden soll. „Wenn wir unsere Leistung abrufen und aufs Feld bringen, dann gewinnen wir auch in Kapfenberg“, hat Alexander Joppich die unnötige Heimniederlage gegen die Young Violets abgehakt und ist heute voll und ganz auf einen Auswärtssieg eingestellt.

Warum reisen die Schwarz-Grünen erst am Spieltag in die Steiermark? „Weil wir die Corona-Testergebnisse abwarten wollen und nicht wieder leere Kilometer abspulen wollen“, so Trainer Thomas Grumser.

Rund um das Fekete-Stadion ist die Lage beim steirischen Zweitdivisionär gespannt. Nach der totalen Verjüngung zum Frühjahrsstart und den positiven Corona-Fällen vor dem Heimspiel gegen den FC Wacker gab Trainer Kurt Russ letzte Woche seinen sofortigen Abschied Richtung Hartberg bekannt. Co-Trainer Vlado Petrovic wird somit die Falken heute coachen. „Die Mannschaft ist schwer einzuschätzen, aber wir sind vorbereitet“, erklärte Grumser, der hofft, dass sein Team die Vielzahl herausgespielter Chancen endlich auch in die nötigen Tore umsetzt.

Der dritte Tabellenplatz ist immer noch im Visier der Tiroler, von einem Spannungsabfall aufgrund der Tabellensituation will man nichts wissen. „Überhaupt nicht, und das sieht man auch in den Spielen. Egal, ob gegen Klagenfurt oder im Saisonfinale gegen die Titelkandidaten Ried und Klagenfurt – wir wollen immer und überall gewinnen“, so Grumser und Joppich unisono.


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