Vernarbungen, die das Knie versteifen

Arthrofibrose tritt seit Corona häufig in Erscheinung und beeinflusst die Leidtragenden schwer. Dabei wird die Krankheit in der Medizin noch stiefmütterlich behandelt.

Arthrofibrose nennt sich die Krankheit, die entweder nach dem Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks oder nach anderen Operationen oder Verletzungen auftritt.
© iStock

Von Susann Frank

Wie kann das sein, fragt sich der Patient? Warum kann ich mein Knie kaum mehr beugen oder strecken, obwohl ich doch nach der Operation endlich wieder auf eine schmerzfreie Bewegung gehofft habe? „Weil sich das Gelenk vernarbt hat“, muss der Orthopäde Michael Liebensteiner derzeit häufiger als gewohnt und vor allem als erwünscht antworten.

Arthrofibrose nennt sich die Krankheit, die entweder nach dem Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks oder nach anderen Operationen oder Verletzungen auftritt. Für die Betroffenen kann es aufgrund von „unzureichendem Bewegungsumfang sehr, sehr quälend sein“, erklärt der Professor an der Uniklinik Innsbruck -mit Schwerpunkt Kniechirurgie.

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