Maserati beginnt Elektrifizierung mit Bedacht

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Der Ghilbi Hybrid setzt auf einen Vierzylinder-Benziner mit eBooster und 48-Volt-Riemenstartergenerator: 330 PS und 450 Nm Drehmoment.
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Wiesbaden – Die italienischen Marken springen allmählich auf den Elektrifizierungszug auf, wenngleich mit Verzögerung. Fiat hat zu Beginn des Jahres seine Kleinstwagen Panda und 500 mit einer Art Mildhy­bridlösung ergänzt, Lamborghini experimentiert zumindest mit Hybridelementen in Kleinserie. Ferrari hat mit dem SF90 Stradale eine Plug-in-Hybridversion zumindest schon vorgestellt; ruhig ist es dagegen um den Tonale von Alfa Romeo geworden, ebenfalls ein angekündigter Plug-in.

Dafür griff Maserati vergangene Woche zum Mikro- und zum Megaphon, um recht lautstark zu verkünden, dass es den Ghibli bald auch als Hybrid geben wird. Die noble Oberklasselimousine wird dann mit einem 330 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Benzinmotor und einem Riemenstartergenerator (RSG), einem elektrischen Verdichter und einem 48-Volt-Teilbordnetz bestückt sein. Von null auf 100 km/h beschleunigt der erste elektrifizierte Maserati in 5,7 Sekunden, bis zu 255 km/h schnell kann die Sportlimousine sein. Der Kraftstoffverbrauch soll sich nach WLTP-Angaben zwischen 8,5 und 9,6 Litern Treibstoff je 100 Kilometer bewegen – mehr als 20 Prozent weniger als beim leistungsmäßig vergleichbaren V6-Benziner. CO2-Ausstoß: 192 bis 216 g/km. (hösch)

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