CX-5 Edition 100: Frischzellenkur für Mazdas Dauerbrenner

Mazda beschenkt seine Kunden zum hundertsten Geburtstag mit technischen Neuerungen und zusätzlicher Ausstattung.

Die Optik des Mazda CX-5 blieb vom Facelift unberührt. Unser Edition-100-Modell ist lediglich durch ein dezentes Emblem an der B-Säule erkennbar.
© Zoller

Von Lukas Letzner

Telfes im Stubai – Wenn Automobilhersteller Geburtstag feiern, so ist das für Interessenten meist ein Grund zum Feiern. So ist das auch bei Mazda. Zum 100. Geburtstag spendierten die Ingenieure ihren Modellen nämlich eine Frischzellenkur und legten die Edition-100-Modelle auf, weswegen man sich im CX-5 Edition 100 über zusätzliche Ausstattung freuen darf. Wir haben im Test überprüft, was sich hinter der Sonderedition wirklich verbirgt.

Die Modifikationen, die Mazda seinem überarbeiteten CX-5 zuteilwerden ließ, betreffen vor allem den Innenraum. An der Optik des schnittigen SUV wurde nichts verändert. Das Edition-100-Modell des Mazda CX-5 baut auf der Exclusive-Line auf, bietet aber angenehme Teil-Leder-Sitze, die den Fahrer äußerst sanft in Empfang nehmen. Im Inneren sticht einem dann das dominante, jetzt 8 Zoll große digitale Display ins Auge, welches das Armaturenbrett dominiert. Die Bedienung erfolgt nach wie vor mittels Dreh-Drück-Schalter und fällt denkbar leicht.

Den Druck auf den Start-Knopf quittiert der hochbeinige Japaner jetzt noch leiser, denn die Geräuschdämmung wurde deutlich verbessert, weshalb der 165 PS starke Vier-Zylinder-Benziner sein Tagwerk jetzt noch unauffälliger verrichtet. In unserem Fall schickte der Fremdzünder sein maximales Drehmoment von 213 Nm an alle vier Räder. Apropos vier Räder: Der Allradantrieb des CX-5 wurde im Zuge des Facelifts auch überarbeitet und so kann man jetzt bei Bedarf eine elektronische Differenzialsperre zuschalten. Das hilft, in besonders rutschigen Situationen die Kraft optimal auf die Straße zu bringen. Ein weiteres Highlight ist die Zylinderabschaltung, die jetzt auch den beiden kleineren Benzinern zuteilwurde. Beim Cruisen oder beim Fahren mit konstantem Tempo werden so zwei der vier Zylinder deaktiviert. Dadurch rollt der CX-5 jetzt noch sparsamer und schadstoffarmer über unsere Straßen. Wir haben daher den angegebenen Normverbrauch von 7,1 Litern um nur 0,5 Liter überboten. Was noch auffällt: Der Mazda CX-5 verfügt jetzt über einen Lenkungsdämpfer, der die Vibrationen des Fahrwerks gekonnt wegfiltert. Man ist also noch entspannter unterwegs als bisher.

Die auffälligsten Modifikationen im Innenraum betreffen die Teil-Leder-Sitze und das neue, acht Zoll große Farbdisplay.
© Zoller

Zugelegt hat der japanische Grenzgänger auch in puncto Ausstattung. Neben den bekannten Assistenten, wie City-Notbremsassistent und Spurwechsel- und Berganfahrassistent, verfügt unsere Edition 100 außerdem über ein Head-up-Display, einen 360°-Umgebungsmonitor, der auch vor Querverkehr warnt, und ein LED-Lichtpaket mit adaptivem Kurvenlicht und Verkehrszeichenerkennung. Im Vergleich zum „normalen“ CX-5 entsteht so ein Preisvorteil von 1500 Euro. Zu haben wäre unser Testwagen daher um 36.580 Euro gewesen. In Anbetracht des Gesamtpakets ein fairer Preis.

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Die Technik

Motor: Vier-Zylinder-Benziner

Hubraum: 1998 ccm

Drehmoment: 213 Nm bei 4000 U/min

Leistung: 121 kW/165 PS

L/B/H: 4550/1840/1680 mm

Gewicht: 1660/2080 kg

Kofferraumvolumen: 506–1620 l

Tankinhalt: 58 l

Höchstgeschwindigkeit: 201 km/h

0–100 km/h: 10,3 Sekunden

Verbrauch: 7,6 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Allradantrieb

Preis: 36.580 Euro

CO2-Emission: 179 g/km


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